Eis & Inline: Bochumer Speed-Skating 05 e.V.

Erfolgreicher Roll-Saison-Start für BoSS 05

Platz 7 der Gesamtwertung und der Sieg in der Altersklasse für Pawlowski beim 61. Paderborner Osterlauf 2007 (Halbmarathon)

Am Ostersamstag, den 07.04.2007 stand für die Inline-Speedskater vom BoSS 05 e.V. der erste große Formtest für Straßenrennen auf dem Programm. Angetreten waren Margit (Maggi) Morgiel, Christoph Pawlowski und Rolf Schröder.

Für Maggi begann das Rennen mit einem guten Start, bei dem sie sich gleich recht weit vorne einreihen konnte. Die Attacken der Gegnerinnen konnte sie allesamt gut mitgehen und fühlte sich in der ca. 25 Damen starken Führungsgruppe zu keinem Zeitpunkt überfordert. Leider kostete sie jedoch ein kleiner taktischer Fehler einige wertvolle Plätze. Gegen Rennende hatte sie sich im hinteren Drittel des Zuges aufgehalten, als das Tempo hochgezogen wurde. Dabei geriet sie auf eine nasse Stelle bei einem Versorgungsstand, so dass sie aufgrund der fehlenden Haftung nicht weiter beschleunigen konnte. Am Ende belegte Sie Platz 17 der Gesamtwertung. Durchaus ein respektables Ergebnis, jedoch war hier auch noch mehr drin.

Christoph hatte sich vorgenommen, seine Leistungsfähigkeit auf Rollen bis an die Grenzen zu testen, um sich und die Konkurrenz besser einschätzen zu können. Die Werte der Leistungsdiagnostik und die Leistungen im Training versprachen gute Voraussetzungen. Da er sich beim Start leider von hinten in den Block einsortieren musste, war es ihm nicht möglich aus der ersten Reihe zu starten. Im Bereich der Auffahrt zur Brücke hatte er die Spitze eingeholt und konnte in der dort angesetzten Attacke gut mitgehen. Auch in dem danach folgenden Wohngebiet gab es immer wieder Tempoverschärfungen, die dazu führten, dass immer mehr schwächere Fahrer hinten abrissen. Etwa zu diesem Zeitpunkt hatte sich vorne bereits ein Fahrer leicht abgesetzt, jedoch setzte keiner der anderen Fahrer nach. Eine Weile später startete der nächste Fahrer einen Angriff, um sich von der Gruppe zu lösen. Auch hier ließ man ihn gewähren. Christoph hielt sich ebenfalls zurück, da er ohne Team vor Ort war und daher nicht in der Lage gewesen wäre, ohne Unterstützung die Lücke zu schließen. Noch vor Rennhälfte waren die beiden Ausreißer weit außer Sicht und die Gruppe von Christoph auf nur noch sieben Fahrer geschrumpft. Gegen Rennende wurden die Attacken dann aber häufiger, ebenso auch die Stehversuche dazwischen. Kurz vor dem Ziel, an der gleichen Wasserstelle, wie bei Freundin Maggi wurde Christoph während einer Attacke auf den nassen Bereich gedrängt. Er konnte den Anschluss zwar wieder herstellen, jedoch ließ er die Konkurrenten im nächsten Angriff ziehen. Zu groß war die Befürchtung bei der extremen Geschwindigkeit in einem Drängelgitter zu landen und sich den nächsten wichtigen Wettkampf zu versauen. Am Ende Stand Platz 7 der Gesamtwertung und der Sieg in der Altersklasse. Ein unerwartet gutes Ergebnis und sicher ein Erfolg des Eisschnelllauftrainings!

Für Rolf ging das Rennen nicht wie erhofft aus, zu sehr steckte noch der Unfall vom Rennen in Steinfurt in seinen Knochen – und so fuhr er unter der Prämisse „Safety first“ nachdem auch einiges schlimmes im Vorfeld über die Sicherheit der Strecke berichtet wurde. Beim Start von Hinten konnte sich Rolf noch gut nach vorne arbeiten, verlor jedoch an der Brückenabfahrt durch zu große Vorsicht die Gruppen und konnte danach nur noch alleine über den Parcours – unterwegs sammelten sich zwar ein paar „Abgehangene“ zu einer Gruppe zusammen aber hier waren die meisten dann doch zu langsam und er fuhr fast die ganzen 21 Kilometer vorne weg und brachte eine Gruppe zäher Anhänger bis ins Ziel – hier konnte aber ein zu erwartender Überholvorgang mit einem spannenden Zielsprint soeben verhindert werden – nur eine halbe Sekunde lagen die Verfolger hinter ihm. Etwas frustrierend war das Rolf etwa 800 Meter vor dem Ziel von den Frauen überholt wurde. Eine Gesamtplatzierung von Platz 91 und 47 Minuten ist in den nächsten Rennen ganz sicher verbesserungsfähig. Verglichen mit den Vorjahren war das Rennen aber schon um einiges besser – Auch hier zeigt sich das Eistraining eine gute Vorbereitung auf die Saison ist. Jedoch zeigt sich auch dass es noch einiges zu verbessern gibt und durch weiteres gezieltes Training zu steigern ist.

BoSS 05:
Eisschnelllaufen und Inline-Speedskaten in NRW!

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