"Zunächst hatte ich meine Zweifel, ob ich an dem Test-Wettbewerb der Speedskater auf der Eisschnelllaufbahn in Grefrath teilnehmen sollte. Nachdem ich aber diese Veranstaltung aktiv miterlebt habe, muss ich feststellen: Ein Glück, dass ich dabei war. Wenn solche Wettbewerbe wieder ausgeschrieben werden, werde ich ohne jeden Zweifel wieder mitmachen." Patrick Hoffmann (16 Jahre), Kölner Roll-Möpse.
"Wir
haben jetzt schon große und größte Probleme, Speedskaterrennen auf
Straßen durchzuführen. Diese Probleme werden in den nächsten Jahren
noch zunehmen. Umso wichtiger ist es, für unseren Sport klar definierte
Sportstätten zu bekommen und dort auch Veranstaltungen durchzuführen.
Was ich in Grefrath erlebt habe in der Kooperation mit dem
Eisschnelllauf-Olympiastützpunkt ist der Fingerzeig in die richtige
Richtung. Ich bin mir jetzt ganz sicher, dass wir am 29. Juli auf
dieser Bahn eine ganz tolle Veranstaltung im Rahmen des Westdeutschen
Speedskating Cup erhalten werden." Hanspeter Detmar, Kölner Roll-Möpse.
Mehr unter "News >WSC2006 >Test in Grefrath perfekt gelungen..." auf
http://www.inlinespeedskaten.info>
"Danke auch an Euch als Ausrichter dieser schönen
Veranstaltung. Ich fand, dass das Event am Samstag insgesamt sehr
gelungen war. Ich fand es direkt am Anfang schön, dass sich doch einige
beteiligt haben, die Bahn trockenzulegen mit Abziehern und ich auch
kein Murren gehört habe, dass die Wettkämpfe erst leicht verspätet
beginnen konnten.
Mir hat auch die Mischung der Wettkampfformen zwischen Inline
Speedskate Regeln und Ice Speedskate Regeln gefallen, wobei ich mangels
taktischem Geschicks im Pulk wohl eher Eisschnellaufregeln bevorzuge
;-) ..." Sven Laudien, RSC Aachen.
"Zuerst einmal muss ich sagen - die Premiere ist gelungen und es hat Spaß gemacht. Da ich für die Sprints schon zu alt bin bzw. nicht dafür trainiert habe, kam die Quittung am Sonntag/Montag. Am besten hat mir der Teamwettkampf gefallen..." Klaus, TuS Kreuzweingarten
"Eine Veranstaltung die mir viel Spass gemacht hat und die mit viel Liebe organisiert war. Der Zuspruch hätte bei dem hohen Aufwand doch größer sein können. Es war eine gute Werbung für das Bahnfahren. Die Berichte und Fotos finde ich auch prima. Leute die wettbewerbsorientiert skaten lassen sich da schnell begeistern. Aber wie bekommen wir die Leute auf die Bahn die bislang hier Berührungsängste haben? Vielleicht könnte man eine spielerische Herangehensweise (Bahnseminar o.ä.) zum Reinschnuppern anbieten..." Markus Faupel, ASV Dusiburg
"Am 08.07.2006 fand in Grefrath das 1. internationale Speedskater Meeting statt.
Da der Termin und die Ausschreibung recht kurzfristig kamen und der
Termin auch noch in den Sommerferien lag, fanden sich nur etwas mehr
als 30 Skater in Grefrath ein.
Das Meeting war vom Speedskate-Verein BoSS05 in Zusammenarbeit dem
Eisschnellaufverein EC Grefrath auf der 400 Eisschnelllaufbahn in
Grefrath organisiert. Diese Bahn hat einen Betonbelag, der recht glatt
und (bei trockener Piste) gut zu fahren ist.
Wir vom LC Solbad haben uns sehr früh am Morgen (der erste Start war
für 9 Uhr angesetzt) auf den Weg gemacht. Unterwegs gab es in Höhe
Dortmund sehr starke Regenschauer, so dass wir etwas skeptisch
weitergefahren sind. In Grefrath angekommen präsentierte sich die
Strecke schon fast trocken. Mit vereinten Kräften wurden die letzten
Pfützen beseitigt und die durchkommende Sonne trocknete die feuchten
Stellen zügig ab. Mit einer Stunde Verspätung begannen dann die
Wettkämpfe.
Zunächst starteten die Erwachsenen über 500 m. Besonderheit war, dass
nach Eisschnelllaufregeln gelaufen wurde. Zwei Skater starteten
zusammen auf den zwei markierten Bahnen und auf der Gegengeraden fand
dann der Bahnwechsel statt. Damit ein gerechtes Ergebnis zustande kam,
wurden zwei Läufe durchgeführt, so dass man einmal auf der Innenbahn
und einmal auf der Außenbahn starten musste. Zwischendurch ging der
Nachwuchs über 100 m an den Start.
Nach den 500 m Läufen, die auch der Nachwuchs noch einmal absolvieren
musste, fanden Läufe über 1500 m statt, diesmal nach Inline-Regeln.
Über die Vor- und Zwischenläufe qualifizierten sich 4 Damen und 5
Herren für die Endläufe. Während es bei den 500 m noch um die Zeit
ging, waren die 1500m vom taktischen Fahren geprägt und erst im Sprint
entschieden. Heirbei zeigte sich, dass bei solchen Rennen auch die
Teamtaktik entscheidend sein kann. Das Team der-rollenshop.de zeigte in
allen Läufen bei den Herren wie das geht und platzierte 3 Starte im
Finale, bei dem es ebenfalls das Rennen jederzeit kontrollierte und die
ersten drei Plätze unter sich ausmachte.
Als Schlusspunkt gab es dann noch eine Mannschaftsverfolgung, bei der
je zwei Mannschaften mit drei Startern gegeneinander fuhren. Auch hier
setzte sich das Team von Rollenshop klar durch.
Als Ergebnis bleibt festzuhalten, dass die Veranstaltung insgesamt
gelungen war und es hoffentlich eine Wiederholung geben wird. Dafür
auch einen Dank an Christoph Pawlowski und Theo Pastoors von den
veranstaltenden Vereinen."
Bericht von Henning Roos, LC Solbad.
BoSS 05:
Eisschnelllaufen und Inline-Speedskaten in NRW!